Dieser Fahrstuhl…

Januar 28, 2010 on 11:32 pm | In Allgemeines | No Comments

… fährt vermutlich direkt in die Hölle runter ;-)

Fahrstuhl im Alexa

So gesehen im Alexa, kurz vor Weihnachten.

Wordpress kaputt, PHP Speicher vollgelaufen…

Januar 5, 2010 on 2:55 pm | In Allgemeines | 1 Comment

… kein Problem!

Mein Wordpress hatte bis eben das Problem, dass ich mich nicht mehr im Admin-Bereich einloggen konnte nachdem ich ein neues Plugin installiert hatte. Es kam einfach eine weiße Seite und nicht mal ne Fehlermeldung, super!

Was also tun? Ich wusste noch das der PHP-Speicherverbrauch am Limit ist. Das heisst erstmal alle Plugins ausmachen und schauen obs noch geht. Ich hab irgendwo in einem Forum gelesen das man nur auf die Datenbank gehen muss und in der Tabelle “wp-options” den Wert der Option “active_plugins” leeren muss, dann sind alle Plugins deaktiviert.

Gesagt getan, funktionierte auch genau so. Nun konnte ich wieder ins Admin-Menü rein, leider nun ohne Plugins. Nun gabs 2 Optionen: entweder auf Plugins verzichten oder einfach den PHP Speicher erhöhen. Ich finde letzteres besser ;-)

Mein Freund und Hoster gab mir dann den Tip einfach mehr Speicher festzulegen mit dem Befehl:

ini_set(“memory_limit”, “64M”);

Das hab ich einfach in die wp_config.php eingefügt und fertig ist die Laube. Das das so einfach ging überraschte mich schon ein wenig. Danke Jan!

Der hohe PHP-Speicherverbrauch von Wordpress liegt wahrscheinlich an der Tatsache das es sich um ein 64Bit-Server handelt, aber ob das stimmt weiss ich nicht genau. Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch auf das “WP-Memory Usage”-Plugin verweisen, für alle die sich, wie ich, regelmäßig über den Speicherverbrauch informieren wollen.

Rückblickend auf 2009…

Januar 1, 2010 on 4:41 pm | In Allgemeines | No Comments

… gibt es einiges zu sagen, wo fange ich da blos an?

Also unser schönstes Erlebnis war natürlich die Geburt unseres Sohnes Tim der sich seit seinem ersten Tag auf dieser Welt bester Gesundheit erfreut und wächst und gedeiht :)

Nachdem wir ihn nun schon mehr als 6 Monate bei uns haben sind wir mitlerweile der Ansicht, dass wir das liebste Kind der Welt haben. Der Junge ist sehr artig und zeigt sich (fast) immer von seiner Schokoladenseite wenn wir mit ihm irgendwo hingehen. Es gab eigentlich noch keinen wirklich stressigen Tag mit ihm und dafür sind wir sehr dankbar. So ein Kind kann man allen Eltern nur wünschen!

Beruflich war dieses Jahr genauso abwechslungsreich wie das letzte Jahr. Ich konnte wegen einiger Veränderungen in der Abteilung einige administrative Aufgaben abgeben und mich mehr der Programmierung widmen, was mir persönlich gut gefällt. Allerdings stieg damit auch der Erwartungsdruck bei der Fertigstellung einiger Arbeiten was sich gegen Ende des Jahres auch in erhöhtem Arbeitsaufwand bemerkbar machte.

Nichtsdestotrotz ist mein Hauptprojekt noch kurz vor Weihnachten fertig geworden und geht übernächste Woche an den Start. Bin mal gespannt wie es läuft.

Erstmalig habe ich mich intensiv mit sogenannten OR-Mappern beschäftigt, genauer gesagt mit NHibernate, um endlich vom selbstgeschriebenen SQL-Geraffel wegzukommen. Nach etwas Eingewöhnungszeit kam ich aber sehr gut klar damit und bin nun absoluter Fan davon. Nie wieder handgeschriebenes, datenbankspeziefisches SQL, ich weiss garnicht wie ich bisher ohne Hibernate gelebt habe *g*. Diese Technologie kann ich absolut empfehlen, die Einarbeitungszeit war gut investiert.

Auch die Eintrittskarte zur BASTA!Spring im Februar war eine gute Investition, denn ich habe einiges dazugelernt und interessante Leute kennengelernt. Bei der nächsten Basta!Spring 2010 bin ich wieder mit dabei, da freue ich mich schon drauf :D

Auch unseren 1. “Road Trip” habe ich noch in guter Erinnerung. Die Floßfahrt war wirklich schön. Bin schon gespannt wo wir dieses Jahr hinfahren werden.

In schlechter Erinnerung bleibt mir auf jeden Fall die Bundestagswahl mit ihrem schrecklichen “Schwarz/Gelb”-Ergebnis. Die Piratenpartei konnte zwar leider noch keinen durschlagenden Erfolg erringen, aber das war auch kaum zu erwarten beim ersten Versuch. Das wird aber noch besser, da bin ich guter Dinge.

Ach ja, und dann war da noch dieser berüchtigte Volksentscheid in der Schweiz wo sich das Volk gegen den Bau von weiteren Minaretten ausgesprochen hat. Also man kann jetzt von dem Ergebnis halten was man will, aber das ist gelebte Demokratie liebe Freunde! Man fragt das Volk nach seiner Meinung und das Volk entschiedet. Basta. Keine Diskussion. Ob dieser Entscheidung fremdenfeindlich wirken könnte oder nicht steht überhauptnicht zur Debatte.
Wenn die Schweizer der Meinung sind, dass das so sein soll dann ist das eben so. Warum müssen sich immer alle in die Angelegenheiten anderer Länder einmischen. Ich würde mir auch wünschen das man hier mal die Bevölkerung befragen würde zu wichtigen Themen, denn das ist Demokratie wie man sie sich wünschen würde.

Nagut, aber das soll reichen. Bleibt mir nur noch allen ein Frohes neues Jahr zu wünschen!

Alles Gute für euch und eure Familien, Gesundheit, Erfolg und Spass am leben.

Und denkt immer daran:

“Nimm das Leben nicht zu ernst, du kommst da eh nicht lebend raus” :D

Mark Benecke…

Dezember 7, 2009 on 11:52 pm | In Allgemeines | No Comments

… war gestern in der Stadt, genauer gesagt im AudiMax der Fachhochschule.

Tja, was soll ich sagen, dass war ganz großes Kino! Der Mann versteht es wirklich die Leute zu unterhalten mit sehr interessanten Geschichten und Informationen aus der Welt der Wissenschaft und Kriminalistik.

Zum Anfang gabs einen Reisebericht mit Bildern wie er von sich zu Hause in unsere Stadt gereist ist. Alles mit Bildern untermalt und aus der Sichtweise eines Kriminologen. Im Anschluss daran konnte das Publikum dann aus ca. einem Dutzend Vortragsthemen auswählen mit Titeln wie “Insekten und Leichen”, “menschliche Selbstentzündung”, “body farm”, “Vampire”  oder “Serienmord” um nur mal einige zu nennen.

Die Mehrheit entschied sich für letzteres Thema und so hörten wir dann einen sehr interessanten und teilweise schier unglaublichen Vortrag über die Tatbestände, Ermittlungen und Hintergründe der schlimmsten Serienmorde des letzten Jahrhunderts. Mark Benecke war selbst an den Ermittlungen mancher dieser Fälle beteiligt und reist für seine Arbeit in viele Länder und dementsprechend plastisch wirkte auch der Vortrag auf mich.

Es gab viele Bilder von Tatorten und Leichen zu sehen und je nach Vortragsthema sollte man vorher lieber nichts essen wenn man ein zartes Gemüt hat. Das Thema von gestern war, was die Bilder angeht, aber für die meisten Leute zu ertragen denke ich.

Jedenfalls kann ich euch nur ans Herz legen mal so einen Vortrag zu besuchen. Herr Benecke hat einiges an Halbwissen und Vorurteilen aus meinem Kopf entfernt und damit wirklich zum Nachdenken angeregt. Danke dafür! Nächstes Jahr ist er wieder hier und er hat versprochen das am gleichen Ort kein Vortrag mehrmals gehalten wird. Jedenfalls nicht bis er einmal durch ist mit seinen Themen, daher werde ich nächtes mal mit Sicherheit wieder dabei sein.

In diesem Sinne,

Denken bringt garnichts, nur die Beweise zählen :)

Klick und Tastendruck simulieren…

August 14, 2009 on 8:13 pm | In Allgemeines | No Comments

autoit9_wall_grey_thumb… kann man ganz prima mit AUTOIT. Das ist ein feines Stück Software was jeder kennen sollte der mal die Nutzung eines Programmes per Skript steuern will.

Das Tool bringt eine eigene Skriptsprache mit die es einem ermöglicht die gewünschten Aktionen in ein Skript zu packen und automatisch ausführen zu lassen.

Ich bin neulich darauf gestossen weil ich versucht habe ein Etikettendesigner-Programm fernzusteuern. Ich musste nämlich Datamatrix-Code Label drucken und das ist nicht ohne weiteres selbst zu programmieren, denn bei DMCs handelt es sich nicht um eine TrueType-Schriftart auf  die man einfach per Font-Klasse zugreifen kann. Daher lag es nahe das Programm zu nutzen was zum Drucker dazu war, denn damit kann man fast alles drucken was man will, auch alle Arten von 2D-Codes.

Nur brauchte ich nur noch den zu druckenden Inhalt in die Zwischenablage packen und mit einem schlappen 8-Zeiler Skript mein Etikettenprogramm starten, in das Drucken Fenster springen, dort den Text aus der Zwischenablage eine Textbox einfügen und einen Klick auf den “Drucken”-Button simulieren. Fertig! Klingt vieleicht komisch, aber an diesem Vorgang soll kein Benutzer beteiligt sein und auch kein Monitor ;-)

Genial einfach, löste mein Problem in Minuten, viel Spass beim ausprobieren!

Spendet Blut…

April 17, 2009 on 11:28 pm | In Allgemeines | 4 Comments

…, denn es kann Leben retten! Klingt komisch? Ist aber so.

Warum ich das hier so sage? Weil ich heut seit langem selbst mal wieder spenden war. Dabei haben wir festgestellt das das die 10. Blutspende meines Lebens war. Der Arzt gratulierte mir zur 10. Spende und dafür gabs dann sogar noch ein kleines Geschenk vom DRK, nette Geste.

Wenn man mal etwas darüber nachdenkt ist das ganze allerdings eher peinlich für mich. Ich war NUR lächerliche 10 mal Blutspenden in den 10 Jahren seit meinem 18. Geburtstag in denen ich dazu berechtigt bin. Als Mann kann man alle 2 Monate Blutspenden, also 6 mal im Jahr, also ganze 60 mal in 10 Jahren! Soll heissen ich habe fast 50 mögliche Spenden ausgelassen, also eher kein Grund um sich auf die Schulter zu klopfen finde ich…

Letzten Sommer sind bei uns im Krankenhaus angeblich mehrere Operationen verschoben worden nur weil zu wenig Spenderblut vorhanden war, böse Sache! Wenn ich mal eine OP brauche will ich ja auch das genug Blut da ist für den Notfall. Also möchte ich mich hiermit selbst zu häufigerem Blutspenden ermahnen und euch auch dazu aufrufen!

Es kostet euch nichts ausser einer Stunde Zeit. Im Anschluss gibts sogar noch was zum Essen und Getränke, also einfach nach der Arbeit dahin und im Anschluss gleich dort Abendbrot einnehmen :-) Ausserdem tut ihr eurem Körper auch was Gutes, denn ihr regt damit die Blutneubildung an.

Für alle die keine Nadeln oder Blut sehen können hab ich nen Tipp: Einfach weggucken, es zwingt einen keiner zum hinsehen. Angst vorm umfallen braucht ihr auch nicht haben, denn man liegt ja bei der Spende auf ner Liege. Die Kanülen sind auch nicht schlimm, denn die sind sehr scharf, meistens merkt man den Stich kaum. Und selbst wenn, für die halbe Sekunde kann man sich ruhig mal zusammenreissen, gibt schlimmeres…

Also hier nochmal der Aufruf:  Spendet Blut, das ist verdammt wichtig!

Der WISO Updater…

April 5, 2009 on 8:06 pm | In Allgemeines | 1 Comment

… hat ein mittelschweres Problem mit Prozentrechnung, aber seht selbst ;-) wiso_2009-04-05_114705

Ansonsten gefällt mir das Programm zum Steuererklärung machen allerdings recht gut.

Die Sommerzeit…

März 30, 2009 on 10:23 pm | In Allgemeines | 1 Comment

… ist seit dem Wochenende wieder mal angesagt und wieder fragt man sich nach dem Sinn der Zeitumstellung. Mal abgesehen von den kleineren Problemen wie dem, dass man so manche Uhr noch von Hand verstellen muss, ist mir gestern Abend ein deutlich gravierenderes Problem aufgefallen.

Obwohl ich nun schon so viele Jahre mit Windows-Betriebssystemen zu tun habe und damit arbeite war mir eine Tatsache bis gestern Abend nicht bewusst: Und zwar das das NTFS-Dateisystem bei der Zeitumstellung den “letzte Änderung”-Zeitstempel von Dateien “korrigiert”.

Beispiel “Winterzeit zur Sommerzeit”: Vor der Umstellung hatte eine Datei als letzte Änderungszeit 15:10 Uhr und danach dann 16:10 Uhr.

Festgestellt habe ich das ganze nur, weil ich hier einen Ordner auf einem Windows-Rechner mit meiner Synology Diskstation (DS) synchronisierem wollte, welche ja mit einem EXT3-Dateisystem arbeitet, welches die  Zeitstempel nicht verändert hat. Da nun plötzlich alle Dateien auf dem Windows-PCs “neuer” waren als die auf der DS wollte er spontan den ganzen Ordner auf der DS überbügeln.

Also im ersten Moment war ich doch etwas schockiert von diesem NTFS-Verhalten, denn das kann ganz schön ins Auge gehen wenn man zwischenzeitlich auf der DS Daten geändert hat. Zugegeben, die Wahrscheinlichkeit, dass da größerer Schaden entsteht, ist bei nur einer Stunde Zeitversatz und selten benutzten Dateien relativ gering, aber bedenklich finde ich das trotzdem, das da einfach automatisch Zeitstempel von Dateien geändert werden.

Dieses Sync-Problem kann man übrigens mit robocopy und seiner eingebauten “DST”-Option umgehen. Schaut also das nächstes mal lieber etwas genauer hin bevor ihr eine Synchronisierung von NTFS auf ein anderes Dateisystem macht ;-)

1 Jahr Skoda Octavia …

März 25, 2009 on 11:25 pm | In Allgemeines | 5 Comments

… habe ich nun bereits hinter mir und ich möchte mal meine Erfahrungen mit diesem Auto zum Besten geben.

Hier hab ich mal ein paar Kennzahlen für euch, die mein vergangenes Jahr mit diesem Fahrzeug beschreiben:

  • ca. 23000 gefahrene Kilometer
  • 42 Betankungen
  • 2 Reparaturen
  • 3 mal Öl nachgegossen (immer ca. 0,6L, ja so ein Diesel frisst halt etwas Öl)
  • 4 Autowäschen (ja ich weiss, ist nicht grad das sauberste Auto ;-)
  • 1 Geschwindigkeitsüberschreitung
  • 0 Unfälle
  • 0 Polizeikontrollen
  • 6,25 L  durchschnittlicher Verbrauch

Soviel zu den allgemeinen Fakten, nun kommen wir mal zum wirklich hässlichen Teil, den Kosten:

  • ca. 2000 € für Tanken
  • 900 € für die Versicherung
  • 316 € für das Finanzamt
  • 195 € für Reparaturen
  • 100 € für sonstiges wie Öl, Reinigung, Werkstattwagen, Pflege, Reifeneinlagerung u.s.w.
  • ca. 2500 € Wertverlust (optimistisch mit 15% gerechnet)

Damit hat mich dieses Fahrzeug dann für 1 Jahr unterm Strich ca. 6000 € gekostet. Dazu kommen natürlich noch die monatlichen Raten an die Bank für die Finanzierung, aber die lassen wir hier mal unter den Tisch fallen ;-)

Nun stellt sich die Frage welche Kosten man sich hätte sparen können, schauen wir mal:

  • Die Reparaturen wären nicht unbedingt nötig gewesen, auf den Tempomat kann man verzichten und wen stört schon eine dauerhaft leuchtende Airbag Warnleuchte…
  • Waschen hätte auch nicht sein gemusst, Dreck ist schliesslich der beste Schutz für den Lack ;-)
  • Reifen kann man sich selbst in den Keller legen (natürlich nur wer einen hat…)
  • etwaige Bußgelder lassen sich prima durch eine gemäßigte Fahrweise einsparen
  • etwas Spritt sparendere Fahrweise hätte hier vieleicht nochmal 100 Euro ausgemacht

Hier wäre ein Einsparpotential von vieleicht 400 Euro drin gewesen, Wahnsinn! Selbst unter optimalen Bedingungen komme ich auf 27 Cent je Fahrkilometer. Das Finanzamt rechnet aber nur mit 30 Cent pro Entfernungskilometer, also gerade mal mit der Hälfte und das galt ja bis vor kurzem auch erst ab dem 21. Kilometer. Und? Fahrt ihr immernoch gern Auto? Also ich hab eigentlich genug davon, vorallem wenn ich daran denke was alles noch auf mich zu kommt.

Da wären zum Beispiel meine Sommerreifen, die sind nämlich platt und es müssen neue her. Das werden ca. 300 € denke ich. Dann steht relativ bald die große Inspektion an, ich will noch garnicht wissen was da alles gemacht werden muss. Die zwei Reparaturen waren ja noch keine Verschleissteile, das kommt dann sicherlich erst alles bei der Inspektion ans Licht. Ich rechne schonmal pauschal mit 500 Euro…

Nagut, das soll reichen. Jetzt ist mir jedenfalls mal wieder schlecht, weil das alles von meinem NETTO Gehalt abgeht. Also alle die bisher geglaubt haben, dass ihre Monatskarte für den Zug oder die Ubahn viel Geld kostet, habe ich jetzt hoffentlich eines besseren belehrt. Ich würde auch gern mit dem Zug fahren, leider fährt da wo ich arbeite absolut garnichts hin, daher wirds wohl vorerst bei diesen Kosten bleiben.

Nichtsdestotrotz bin ich mit dem Wagen sehr zufrieden. Mal abgesehen von den Kosten, die ja bei anderen Autos dieser Fahrzeugkategorie sicherlich ähnlich ausfallen dürften, ist der Octavia II ein feines Auto, dass mich bisher nicht im Stich gelassen hat. Er fährt sich recht angenehm, aber das ist ja eh Geschmackssache. Leider ist er etwas schwach auf der Brust im Anzug, hier wären ein paar PS mehr nicht schlecht gewesen, aber man gewöhnt sich ja bekanntlich an alles.

In diesem Sinne, gute Fahrt :-)

BASTA – der 3. (und für mich letzte) Tag…

Februar 26, 2009 on 12:52 am | In Allgemeines | 1 Comment

ist nun vorbei und ein abschließendes Fazit muss natürlich noch sein!

Der heutige Vormittag begann mit einer kleinen Enttäuschung, da ein Vortrag auf den ich mich gefreut hatte leider krankheitsbedingt ausfallen musste. Nun ja, das kann halt passieren und wundert mich zur Zeit auch nicht wirklich, wenn ich daran denke was bei uns auf Arbeit los war/ist. Anstatt mir was über “Advanced Data Access Patterns” anzuhören wohnte ich dann einer “SharePoint” Session bei. Naja, also so richtig kann man mir das Ding nicht schmackhaft machen, auch wenn der Umgang damit wohl immer einfacher wird.

Na egal, im Anschluss daran gabs dann 3 Sessions vom “Security Day”, die für mich sehr interessant waren. Es wird sich einiges ändern in diesem Bereich was das .NET Framework angeht. Die sogenannte “Claims Based Authentication” ist ein sehr interessantes Konzept und wird wohl in den nächsten Jahren eine immer stärkere Rolle spielen.

Am Abend tat ich mir dann noch einen eher langweiligen O/R-Mapper Vortrag an, mit zu viel Selbstbeweihräucherung und zu wenig neuen Fakten. Gut, kann auch nicht alles toll sein, hätte mich auch gewundert. Nach dem Abendessen haben die Veranstalter sich noch was nettes zur Abendunterhaltung einfallen lassen. In der Bar/Lounge des Hotels fand eine Art “Wer wird Millionär für Programmierer” statt. Das war echt lustig und der Gewinner bekam eine XBOX geschenkt. Damit endete dann auch die BASTA für mich.

Letztendlich bin ich doch relativ begeistert von der Veranstaltung, die ich da in den letzten Tagen erlebt habe, auch wenn es das eine oder andere Problem gab am ersten Tag. Ob so eine Veranstaltung für einen Teilnehmer interessant ist, hängt hauptsächlich davon ab wie viel Vorwissen eine Person mitbringt und wie gut die Speaker sind. Da man natürlich an der einen oder anderen Stelle schon relativ fit ist, ist nicht jeder Vortrag für einen geeignet. Das empfand ich hier aber eigentlich nicht als Problem, weil man immer die Wahl zwischen 6 verschiedenen Sessions hat, ich behaupte einfach mal da ist für jeden irgendwas interessantes dabei.

Natürlich sind auch nicht alle Speaker ein Highlight, aber die meisten empfand ich als angenehm “normal” und sehr kompetent. Die meisten Sessions sind hier sehr praxisnah und alles andere als langweilig. Natürlich kann auch ich nun nicht behaupten das ich alle erhaltenen Informationen in meinem Arbeitsalltag sinnvoll einsetzen kann, aber ich denke darum gehts hier auch nicht unbedingt. Es geht eher darum zu sehen was man alles machen kann und was man vieleicht bei zukünftigen Überlegungen in Betracht ziehen sollte. Man kann nicht alles was so passiert durch lesen erschlagen, ich zumindest bin zu faul dazu.

Hier hat man die Möglichkeit über fast jedes Thema einen groben Überblick zu bekommen, meist sogar mit plastischen Beispielen, die einem dann helfen einen Einstieg in bestimmte Welten zu finden. Das öffnet dein Geist für Neues und rückt auch manchmal schon bekanntes in ein anderes Licht. Das kann sich eigentlich nur positiv auswirken, und wenn man dabei nur lernt das man bereits auf dem richtigen Weg ist. Bevor ich aber ins Esotherische abdrifte höre ich jetzt lieber auf ;-)

Stellt sich nun die Frage ob die Preise gerechtfertigt sind für diese Veranstaltungen. Also es ist schon kein Pappenstiel an sowas teilzunehmen und auf eigene Kosten hätte ich das auch nicht gemacht. Allgemeine Weiterbildung ist nun auch nicht unbedingt für jeden Chef ein Argument soviel Geld in die Hand zu nehmen. Andererseits ist es aber auch schwer sich im normalen Berufsalltag mit all den ständigen Weiterentwicklungen zu beschäftigen und es ist auch nicht im Interesse der Firma immer auf dem Stand von vor 10 Jahren zu arbeiten. Sowas ist ja auf die Dauer auch unwirtschaftlich. Hier hat man wenigstens mal richtig Zeit dazu sich mit Neuerungen zu beschäftigen und man bekommt sie auch noch erklärt. Das ist deutlich einfacher fürs Verständnis als sich alles durch lesen selbst beizubringen finde ich. Wenn man dann noch bedenkt was heutzutage für Stundensätze für manche Dienstleistungen in Rechnung gestellt werden, dann relativieren sich auch diese Preise wieder. Ausserdem kann man es auch als Investition betrachten, denn wenn man danach effektiver an Projekten arbeiten kann, dann lohnt sich das auch für die Firma.

Nagut, ich kann nicht mehr schreiben ;-)

Abschließend noch einige Erkenntnisse, die ich während der BASTA gelernt habe:

  • Wichtige Technologie-/Architektur-/Designentscheidungen für eigene Projekte sollte man sich bei ausreichender Zeit bis NACH der Konferenz aufheben, manches sieht man hinterher vieleicht anders
  • Es gibt keine Anzugordnung oder so, Anzugträger waren eher die Ausnahme
  • Man braucht nicht viele T-Shirts mitnehmen, denn man bekommt welche geschenkt
  • IBM/Lenovo Notebooks der T-Serie sind scheinbar echt angesagt und machen einen recht belastbaren Eindruck
  • Lesestoff mitschleppen lohnt nicht, es gibt genug Fachzeitschriften geschenkt
  • rechtzeitiges Einnehmen eines guten Sitzplatzes ist meist von Vorteil
  • Man sollte sich abends nichts weiter vornehmen, da es interessante “Night Schools”, gute Gespräche und Freibier gibt (zugegeben, das wird sicherlich auch nicht immer der Fall sein ;-)
  • Diäten einhalten kann man vergessen, dass geht nur bei extremer Selbstdisziplin

In diesem Sinne, (hoffentlich) bis nächstes Jahr…

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