Wie unflexibel kann man sein?

Juni 27, 2007 on 8:57 pm | In Allgemeines | 3 Comments

Neulich auf Arbeit:

Der Postmann bringt uns ein Paket ins provisorische Büro. Riesengroß das Teil. Unsere Büros sind sehr klein und wir stapeln uns da schon, daher bitten wir ihn das Ding zu unserem zukünftigen Hauptsitz (noch Baustelle) zu fahren und dort abzuladen. Das ist ca. 2 Minuten weg, höchstens! Da meint der Typ nur ganz locker: “Nö, mach ich nicht! Hier steht Strasse XY und da bring ich das hin, sonst nix.”

Also ich muss schon sagen, das war der Gipfel der Dreistigkeit. Wo ist das Problem? Nach nur 2 Minuten fahren wäre er sein Paket los gewesen. Ausserdem ist das eine Dienstleistung und der Kunde ist König, zumindest sollte das so sein. Aber leider sieht man immer wieder, das Deutschland in diesem Bereich noch ein Entwicklungsland ist. Der Typ ist jedenfalls tatsächlich wieder abgezogen mit dem Paket. Wie unflexibel kann man sein? Wenn alle so arbeiten würden, dann…

3 Kommentare »

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  1. Naja,

    das ist halt sone sache. Der hat nen klaren auftrag und terminkalender. Im dümmsten Fall wird sowas später zu seinem Problem, wenn irgendwas wegkommt etc…ich versteh ihn :)

    Grüße
    xtoph

    Kommentar by xtoph — 28. Juni 2007 #

  2. Unfreundlicher Zeitgenosse, würde ich sagen… Aber das ist so in der Servicewüste Deutschland. Nur selten findet man da mal zuvorkommende Leute. Einen solch freundlichen Postler hatte ich jedoch mal. Da hatte ich nicht mit einer so frühen Paketankunft gerechnet und somit kein Geld (Nachnahme) parat. Da hat mir der Postler angeboten, am Nachmittag nochmal wiederzukommen. Ich hatte also Zeit, das Geld zu besorgen und er tauchte in der Tat am Nachmittag wieder auf. Das war wohlgemerkt an einem Sonnabend.
    Aber auch Negatives kann ich berichten über einen Lieferanten in FFM, der partout das Geld passend haben wollte. Auf meine Anmerkung “Ich habe es leider nicht passend” bekam ich ein “Das ist dann Ihr Problem” als Antwort.

    Kommentar by Artanis — 28. Juni 2007 #

  3. Es gibt solche, als auch solche. Normalerweise (ich schlag mich mal auf die Seite des Lieferanten) ist er nur verpflichtet das Paket/Päckchen was auch immer bis zur ERSTEN Tür der angegebenen Adresse zu bringen. Es ist schon ein Wunder, wenn mal ein Postmann oder einer der meint einer gewesen zu sein diese Lieferung bis in den 3. Stock bei mir abliefert. Das nenn ich dann einen guten Menschen – machen muss er es dennoch nicht.
    Ich kenne auch schon welche (Firmenlieferung) die ihre Ladung vor der Treppe (führt aufs Grundstück der Firma) abgelegt haben (ca. 200 kg) mit der Begründung dass diese frei Haus ist, und nur dann, wenn man es auch anliefern kann (Masse). Da die andere Auffahrt durch unsere Baustelle nicht nutzbar ist hat der wild mit einem diskutiert – Cheffe hatte sich mit eingemischt, aber selbst sein Wesen war nicht in der Lage die Meinung des Lieferanten zu ändern. Beschweren braucht man sich nicht – denn da ist der Lieferant definitv im Recht. Das kann mit jedem Lieferanten passieren – also ist ein Wechsel des Anbieters deswegen nicht immer sonderlich hilfreich.

    Kommentar by FireFox — 1. Juli 2007 #

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